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Nach der verheerenden Flutwelle in Süd-Ost-Asien
im Dezember 2004 wurde der Verein "Homöopathen ohne
Grenzen e.V." um Unterstützung gebeten.
Im Februar 2005 flog das erste Team von HOG zu einem Sondierungsbesuch
dorthin. Sie wurden von den Kollegen aus dem homöopathischen
Krankenhaus in Welisara / Nähe Colombo mit großer
Gastfreundschaft aufgenommen. Mit ihrer Begleitung ging die
zehnstündige Reise weiter an die Ostküste, die besonders
verheerend betroffen war. Niemand in Colombo konnte zu diesem
Zeitpunkt sagen, was unser Team dort erwarten würde.

B. Deißinger auf dem Rad
Margartha Sasker aus Frankfurt war mit dem ersten Team unterwegs
und berichtet in ihren Tagebuchaufzeichnungen.
Bei einem anschließenden Treffen in Düsseldorf wurde
der Einsatz der "Homöopathen ohne Grenzen" in
Kalmunai an der Ostküste Sri Lankas beschlossen.
Von März 2005 bis Oktober 2006 konnten wir dort als 5000
Menschen behandeln. Tagebuchaufzeichnungen und Berichte aus
unseren Email-Verteiler geben einen Eindruck von der Arbeit,
den Schwierigkeiten und Erfolgen, die uns durch diesen Einsatz
begleiteten.
Unsere Behandlungen waren ein kleiner Beitrag in der dortigen
Situation, aber groß für jeden einzelnen Menschen,
der davon profitieren durfte. 
Regenruinen
Auf Grund des drohenden Bürgerkrieges haben wir unsere
Behandlungen in Kalmunai im Oktober 2006 eingestellt.
Die akute Tsunamihilfe konnten wir als abgeschlossen betrachten,
auch wenn noch viele Notunterkünfte unter desolaten Zuständen
weiter bestehen. Ein großer Teil der Bevölkerung
ist wieder in den Alltag integriert, derzeit aber mit den Begleiterscheinungen
des drohenden Krieges befasst.
Galway Camp
Nachdem wir das Land und die Lebensbedingungen der dortigen
mittellosen Bevölkerungsschichten kennen gelernt haben,
lässt uns aber der Gedanke nicht los, dort noch mehr als
Akuthilfe anzubieten. Das jedoch bedarf langfristiger Vorbereitungen
und Verhandlungen.
Von Seiten der einheimischen Kollegen, Ärzten wie Homöopathen,
die unsere Arbeit im Osten beobachten konnten, besteht großes
Interesse an homöopathischer Aus- bzw. Weiterbildung. Auch
der Bedarf an homöopathischen Behandlungsangeboten wird
vermutlich auf Grund der politischen Umstände eher
B. Deißinger mit Kindern aus
Sri Lanka
zunehmen. Inwieweit wir derartig hochfliegende Pläne aber
realisieren können, ist bisher personell, finanziell und
rechtlich noch völlig offen. 
Hütte in der Regenzeit
Wir danken Ihnen herzlich für die Ermöglichung dieser
Arbeit
Erdmute Erben 
Tsunami-memorial
Alle am Projekt Beteiligten arbeiten ehrenamtlich. Flug, Unterkunft,
unsere srilankischen Übersetzer sowie ein Teil der homöopathischen
Arzneimittel werden durch Ihre Spenden finanziert. Ebenfalls
mit Ihrer Hilfe werden wir in Kalmunai interessierte Ärzte
zu Homöopathen ausbilden, damit möglichst viele Menschen
langfristig von homöopathischen Behandlungen profitieren
können.
Wir würden uns daher sehr freuen, wenn Sie uns unterstützen
würden. Spendenkonto:
Homöopathen ohne Grenzen e.V.
Kto. 94 36 800
BLZ: 251 205 10
Bank für Sozialwirtschaft
Geben Sie bitte ferner Ihre Anschrift an, damit wir Ihnen eine
Spendenbescheinigung zuschicken können. Alle Spenden sind
steuerlich absetzbar. |